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Von Seetang bedeckte Felsen (Bildquelle: Wikipedia)

Viele Inhaltsstoffe, die auf den ersten Blick eher abstossend wirken und unzutreffend für einen schönen Duft scheinen, entwickeln erst in der Gesamtkomposition ihre besondere Qualität. Dazu gehört auch das Absolue vom Seetang, englisch: seaweed absolute.

Der Duft von Seetang riecht aquatisch-frisch, aber auch leicht modrig und brackig – also leicht salzig; er wird oft mit dem Duft trocknenden Seetangs am Strand verglichen. Gute Sparringspartner des Seetangs in Duftmischungen sind Patchouli, Zedernholz, Lavendel, Gewürze und, insgesamt, trockene Holznoten.

Dieses Zusammenspiel aus anziehenden und abstossenden Noten kann, an entsprechender Stelle wohltemperiert eingesetzt, einen Duft nach vorne bringen und ihm olfaktorische Tiefe geben.

Für Parfums Privés bietet der Inhaltsstoff spannende Möglichkeiten für zukünftige Entwicklungen. Natürlich halten wir Sie über die bekannten Kanäle informiert!

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Amber ist ein anderer Name für Bernstein – und der Duft dieser Idee und Anmutung ist warm, reichhaltig und honigartig, gleichzeitig aber auch pudrig, orientalisch und erdig. Üblicherweise wird die Struktur des opulent und golden erscheinenden Fossils dufttechnisch nachgeahmt, denn einen Duft von Amber gibt es per se nicht.

Vielmehr entsteht das Material “Amber” unter Hinzunahme von Noten vergleichbar strukturierter Inhalte wie Benzoin, Labdanum, Vanille, Nelke oder Patchouli.

Für Parfums Privés ist Amber besonders interessant, da es den natürlichen Düften Wärme und Nachhall gibt. Diese Komponenten runden die Düfte olfaktorisch ab und führen zu einer unvergleichlich runden und wohligen Präsentation.

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Sehr schön – nach der Darstellung der Produkte von Parfums Privés vor einigen Wochen ist nun auch das Interview mit dem Kopf des Hauses, der Parfümeurin Sigrun Steinhausen-Strobel, erschienen. Hier findet ihr mehr dazu, schaut bei Style and Beauty vorbei!

Zum Interview…

 

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Quelle: Rainer Zenz at de.wikipedia

Kardamom ist eine Gewürzart, die zum Verfeinern vieler arabischer und asiatischer Gerichte genutzt wird. Darüber hinaus wird Karadamom aber auch als Inhaltsstoff in der Parfümerie sehr gerne aufgrund des würzigen, süßlich-scharfen Aromas eingesetzt. Der grüne Kardamom gehört zur Familie der Ingwer-Gewächse. Er kommt aus Sri Lanka, Süd-Indien, dem Irak und Thailand. Das destillierte Öl stammt aus dem Kardamom-Samen welches nach Safran das teuerste Gewürzöl der Welt ist und schon in kleiner Dosierung seine inhaltliche Kraft entwickelt.

Die Düfte von Parfums Privés erhalten durch den Einsatz von Kardamom einen würzig-aromatischen Charakter mit balsamisch-blumigen Untertönen.

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Quelle: Wikipedia

Die im französischen Raum auch als Cassis bezeichnete schwarze Johannisbeere spielt als Inhaltsstoff in mehreren Düften von Parfums Prives vorder- oder hintergründig eine Rolle. Der typische Geruch von Cassis wird aus dem Blütenknospenextrakt der schwarzen Johannisbeerstrauchs gewonnen und weist eine bitter-fruchtige aber zugleich frische Natur bei der Duftentfaltung auf. Es gibt verschiedene Sorten der schwarzen Johannisbeere, die etwa nach Wuchs, Erne und Traubengröße unterschieden werden können. So kommt der Johannisbeerstrauch nicht nur auch in Deutschland, sondern ebenfalls in verschiedenen weiteren nordeuropäischen und nordamerikanischen Ländern vor. Natürlich ist die schwarze Johannisbeere gerade auch für die Frucht bekannt, die gerne als Saft aufgrund ihres Vitamin C-Reichtums bei Erkältungen genutzt wird.

In der Parfümerie ist die schwarze Johannisbeere manchmal eine unterschätzte Zutat, da sie nicht klar dem süß-fruchtigen noch dem bitter-frischen Genre zuzurechnen ist. Die Kreationen von Parfums Privés gewinnen inhaltliche Tiefe durch die Beere.

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Die Beauty- und Lifestylebegeisterte Trendbeobachterin Nina Neuber hat in Ihrem Blog  Style und Beauty von Parfums Privés berichtet. Recht herzlichen Dank schon einmal. Dort schreibt sie: „Parfummarken, die mit viel Liebe zum Detail Düfte entwickeln, sind für mich als Duftliebhaberin etwas ganz besonderes.” Das ist eine gleichsam schmeichelnde aber auch ehrliche Darstellung, denn bereits an anderer Stelle haben Dritte den besonderen Charakter der Düfte von Parfums Privés herausgestellt. Wenn also ein Blog wie Style and Beauty die Düfte von Parfums Privés in dieser Form berücksichtigt, ist das schon eine gewisse Auszeichnung. Wunderbar!

Hier geht es zum Artikel…

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Die Blüte der Tuberose - (C) Forest & Kim Starr

Besonders wertvoll in den Kreationen von Parfums Privés ist die Tuberose. Dies hat zwei Facetten: einerseits ist Tuberose, wo dominant, olfaktorisch besonders markant, andererseits schwankt ihr Wert stark, denn eine besonders hochwertige Tuberose (so wie bei Parfums Privés) ist immer knapp und kann daher von Jahr zu Jahr limitiert oder preislich flexibel sein.

Die Tuberose gehört zu den Nachthyazinthen und wird hauptsächlich in Frankreich, Indien, Marokko, Ägypten und den Komoren angebaut. Das ätherische Öl wird durch Alkoholextraktion der Blüten gewonnen. Tuberose wirkt in Parfums sinnlich und erzeugt Wärme, ist blumig, schwer und süß.

Die Tuberose entspricht nicht dem Geschmack von jedem – aber sie ist ein hervorragender Baustein für eine ausgewählte Komposition. In den Formulierungen von Parfums Privés werden Sie sie herausriechen. Viel Freude dabei!

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Modernes Marketing lehrt: kommuniziere Botschaften in Bildern, die werberisch für eine Marke funktionieren. Oftmals wird dabei aber der konkrete Inhalt vergessen und der Bogen zwischen Logo und Botschaft wird überspannt. Mit dem einfachen wie inhaltsreichen Signet möchte Parfums Privés nicht nur die Einzigartigkeit versinnbildlichen, sondern die Qualität der Düfte kommunizieren und auf die Besonderheit der Parfuminhalte hinweisen.

Das Signet von Parfums Privés ist also parfümistisch motiviert:

Der untere Teil in Form des Dreiecks und der angedeuteten Erdoberfläche stellt einen Hauptbestandteil der Parfums dar – nämlich holzige und erdige Noten, moosige Noten und mitunter dezent animalische Noten. Das tiefgründige Spektrum der auf der oder in der Nähe der Erdoberfläche vorkommenden Materialien ist wichtig.

Die stilisierten Blätter nehmen Bezug auf die in den Düften immer vorkommenden floralen, grünen, frischen und grasigen Noten. Diese verleihen einem Duft die gewisse Leichtigkeit und feine Orientierung.

Der Blütenkelch steht hingegen für florale, fruchtige und zitrusartige Noten. Durch ihn ist somit die anfängliche Struktur eines Duftes angedeutet.

 

Nehmen Sie Querverbindungen zwischen Signet und Duft wahr? Probieren Sie es aus!

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Vetiver ist ein tropisches, asiatisches Süßgras. In Südostasien, wie zum Beispiel in Thailand, wird Vetiver gegen Bodenerosion eingesetzt. Aus den gereinigten frischen oder getrockneten Wurzeln des Grases wird durch Wasserdampfdestillation das Vetiveröl gewonnen. Dieses ist, mitunter auch in der Form des Riechstoffes Vetiverylacetat, durch seinen bitteren, rauchigen und deutlich erdigen Charakter, gerade aber auch wegen seiner balsamisch-holzigen Noten, sehr einprägsam und prägend in Parfums.